lanceurs

  • Emission Infrarouge du 8 mai 2019 concernant les lanceurs d'alerte.

    Imprimer

    Bonjour,

    L'émission Infrarouge du 8 mai 2019 était consacrée à Julian Assange et aux lanceurs d'alerte. Voilà le lien:

    https://www.rts.ch/emissions/infrarouge/10412913-faut-il-sauver-le-soldat-assange-.html

    Il est intéressant de constater que les principaux lanceurs d'alerte de Suisse n'étaient pas invités sur le plateau d'Infrarouge !

    Mme Yasmine Motarjemi (voir plusieurs articles sur ce blog à son sujet), présente dans le public lors de cette émission, a été citée et filmée. L'excuse pour ne pas l'inviter: car elle est toujours en procès contre Nestlé !

    Je me demande si les réalisateurs de cette émission connaissent vraiment les lanceurs d'alerte. Savent-ils qu'ils ou elles sont en procès pendant des années ? D'ailleurs Julian Assange est forcément aussi en procès ... actuellement.

    Et Mme Stéphanie Gibaud aussi. Pourtant elle a été invitée par Infrarouge ... 

    Pourquoi M. Rudolf Elmer n'a-t-il pas été invité ? Et M. Gerhard Ulrich qui dénonce les dysfonctionnements du pouvoir judiciaire vaudois depuis l'an 2000 avec un immense courage et une très grande tenacité ? Et M. Marc-Etienne Burdet qui dénonce la corruption du pouvoir judiciaire, dont le site Internet www.swisscorruption.info est censuré par les principaux opérateurs ? 

    Sur ce plan, cette émission était bien décevante.

    La définition du mot "lanceur d'alerte" était aussi limitée aux personnes signalant des dysfonctionnements au sein d'une entreprise dans laquelle elles travaillent. Pourtant Julian Assange n'a pas dénoncé les dysfonctionnements de l'entreprise dans laquelle il travaillait ... Et c'est un immense lanceur d'alerte.

    De nombreux citoyens dénoncent des dysfonctionnements et consacrent une énorme énergie à cela car ils sont offusqués par le laxisme des politiciens, des autorités et/ou du pouvoir judiciaire. Tous ces citoyens sont des lanceurs d'alerte. J'espère naturellement qu'ils deviendront de plus en plus nombreux et de plus en plus courageux. J'espère aussi que de nombreux citoyens soutiendront enfin les lanceurs d'alerte, car ils représentent un contre-pouvoir indispensable.

    L'émission indiquait qu'il existe en Suisse une plateforme permettant aux lanceurs d'alerte de s'exprimer. Mais il faut savoir qu'ensuite il ne se passe strictement rien. Les alertes sont simplement ignorées. Plusieurs personnes en ont fait l'expérience.

    J'estime que les réalisateurs de cette émission étaient fort mal renseignés. Et peu courageux. Une belle occasion manquée ... Bien dommage. Pourquoi ?

    Merci d'avance pour vos commentaires.

    Meilleures salutations.

    PS: La loi de protection des lanceurs d'alerte est en discussion à Berne depuis 2003 ! Merci de signer cette pétition qui justement réclame une loi:

    http://chng.it/2XGvBZTGG4

  • Nouvelle pétition réclamant en Suisse une loi de protection des lanceurs d'alerte.

    Imprimer

    Bonjour,

    Je viens de créer une nouvelle pétition réclamant une loi de protection des lanceurs d'alerte en Suisse.

    Et réclamant aussi un effet rétroactif afin de corriger les erreurs judiciaires ayant eu lieu depuis l’an 2000 suite aux alertes lancées par certains employés ou par des citoyens courageux.

     

    Pour en savoir plus et pour signer, c'est ici:

    http://chng.it/2XGvBZTGG4

     

    Merci de diffuser ce message à vos amis dans toute la Suisse.

    Merci d'avance pour vos commentaires et pour vos témoignages (texte succinct).

    Meilleures salutations.

    Michèle Herzog

     

    Mise à jour du 18.2.2019: Un internaute a eu la gentillesse de traduire le texte de cette pétition en allemand. Voici le texte en allemand de cette pétition:

    Ein Gesetz zum Schutz der Schweizer Whistleblowers mit

    retroaktiver Wirkung

    Michèle HERZOG hat die Petition gerichtet An die Parlamentarier in Bern.

     

    Es gibt heute kein ernst zu nehmendes Gesetz in der Schweiz, welches den Schutz der Whistleblowers gewährleistete. Ein solches Gesetz wird seit dem Jahr 2003 in Bern diskutiert!!! 15 Jahre debattieren ohne zu legisferieren ist unzulässig.

    Im Februar 2019 ist in der Westschweizer Presse (Tribune de Genève, 24 Heures) ein Artikel betreffend einen Schweizer Whistleblower

    publiziert worden, welcher den Skandal von 1MDB (1,8 Milliarden unterschlagene US$) denunziert hat. Und man erfährt, dass dieser Whistleblower in der Schweiz abgeurteilt wird, denn er war Angestellter eines Genfer Unternehmens.

     

    Der Artikel sagt aus: « In der Schweiz geht ein Angestellter ein immenses Risiko ein, wenn er die vertraulichen Daten seines Unternehmens aufdeckt »! Mehrere Jahre Gefängnis.

    Dies ist eine absolut unhaltbare und skandalöse Situation. Deshalb diese Petition.

     

    Denn Schweizer Angestellte, die Zeugen von strafbaren Verstössen innerhalb ihres Unternehmens sind, haben nur die eine Wahl: Schweigen! Packen sie aus, werden sie entlassen und finden keine neue Anstellung mehr. Zudem werden sie in ein Strafverfahren verwickelt, gefolgt von einer Verurteilung – oft mit dem Ergebnis jahrelanger Gefängnisstrafen. Es handelt sich um eine äusserst schwerwiegende INVERSION der Anwendung der Artikel des Schweizerischen Strafgesetzbuches.

    Hingegen zeigt die Geschichte, dass die Urheber der angezeigten Straftaten in der Regel nie angeklagt und auch nicht verurteilt werden (es geht da öfters um sehr grosse Finanzverbrechen). Beispiel: Affäre HSBC in Genf. Von daher diese Petition, welche fordert:

    1. Ein wirksames Gesetz in der Schweiz, welches die Whistleblowers innerhalb der kürzesten Fristen schütz (maximal ein Jahr, denn die Debatten in Bern haben genug lange angedauert). 
    2. Dass die mutigen Personen, welche ab dem Jahr 2000wegen ihrer Whistleblower-Rolle verurteilt worden sind, gleichzusetzten mit Justizirrtum, die Wiederaufnahme des Verfahrens vor einem total unabhängigen ausserkantonalen Gericht zugestanden kriegen, wenn sie einen solchen Antrag stellen. Sie seien vollumfänglich für das erlittene Unrecht und die Belästigungen zu entschädigen, handle es sich um Angestellte oder auch einfache Bürger, welche den Mut hatten, Straftaten aufzudecken.
    3. Diejenigen Personen, welche trotz der Warnung von den Magistraten und Beamten für ihre begangenen Straftaten geschützt worden sind, seien endlich zur Verantwortung zu ziehen und hart zu verurteilen (Anwendung der Artikel des Schweizerischen Strafgesetzbuches).
    4. Die Beamten und Magistrate, die oft korrupt sind, und deshalb die angezeigten Straftäter geschützt haben, seien endlich zu bestrafen.

    Danke, diese Petition an Eure Freunde in der Schweiz weiterzureichen.

    Hier ist das Link: http://chng.it/2XGvBZTGG4

    Mit freundlichem Gruss

     

     

  • Suisse: Nouveau site pour les lanceurs d'alerte !

    Imprimer

    Bonjour,

    Excellente nouvelle ! Voilà le message reçu ce 31 juillet, en allemand. La traduction en français se trouve après ce texte en allemand.

    Hallo Michèle

    Manchmal muss man weite Wege gehen, um einen Unterschied zu machen. Dies ist auch bei #SwissLeaks der Fall. Was bisher geschah:

    • Ein Server in einem sicheren Land
    • Inbetriebnahme einer zuverlässigen, geprüften Open Source Software (GlobaLeaks)
    • Prozessbeschreibungen, wer wie mit Eingaben von TippgeberInnen umgeht
    • Ein Team von heute 32 Freiwilligen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen, um Eingaben überprüfen zu können

    Ich bin stolz zu sagen: Wir sind bereit 

    Dank einem Bericht zum Start von #SwissLeaks in der Fernsehsendung 10vor10 vom 5. Juli und breiter Berichterstattung auf allen Kanälen am Tag darauf haben die Reaktionen auf den Launch unsere Erwartungen weit übertroffen. 

    Diverse Hinweise sind während der letzten Wochen auf dem #SwissLeaks-Server eingegeben worden und jetzt beginnt für das Team von #SwissLeaks die wirkliche Arbeit: die ernsthaften unter den eingegangenen Eingaben müssen detailliert geprüft werden, bevor an eine Publikation oder weitere Massnahmen zu denken ist. Eine spannende und herausfordernde Aufgabe!

    Warum das Ganze?

    Zwei Dinge haben uns motiviert, #SwissLeaks auf die Beine zu stellen: der heute mangelhafte Schutz für WhistleblowerInnen in der Schweiz und der Anspruch, dass Campax für die Anliegen der Menschen offen sein muss.

    Dafür haben wir im letzten Jahr die Petitionsplattform ACT gestartet, deshalb hat jetzt mit #SwissLeaks ein neues Kapitel angefangen. Mit #SwissLeaks sind wir nun auch offen für Informationen über Missstände, die sonst den Weg nicht zu Campax finden würden.

    “Mein eigenes Leben zeigt, wie bitter nötig ein effektiver Whistleblower-Schutz in der Schweiz ist” sagt Julius Bär-Whistleblower Rudolf Elmer zu seinem Freiwilligen-Engagement für #SwissLeaks. “Als Wirtschaftsprüfer mit viel Erfahrung im internationalen Offshore-Banking und bei der Prüfung von multinationalen Konzernen werde ich #SwissLeaks bei der Fallprüfung unterstützen. Es soll anderen schweizerischen WhistleblowerInnen nicht so übel ergehen, wie es mir und meiner Familie erging, als ich die Wahrheit über die Offshore-Geschäfte der Bank Julius Bär an die Öffentlichkeit brachte.”

    Dank der vielen Tausend Menschen, die Campax bis heute unterstützt haben, sind wir heute in der Lage, auf Politik und Wirtschaft Druck auszuüben, damit sich etwas ändert. Diese Kombination ist einzigartig und kann Berge versetzen! Konkret heisst, dass, das wir anders als Medienhäuser mehr machen können als nur publizieren. Wir können Kampagnen starten, Proteste, Petitionen und damit Missstände so sichtbar machen, dass sie von niemanden übersehen oder totgeschwiegen werden können. 

    ....

    Beste Grüsse

    Andreas Freimüller
    Campax

     
     

    info@campax.org | www.campax.org

    Campax | Hermetschloostr. 70 | 8048 Zürich

     

    Voilà la traduction de ce message en français:

    Bonjour Michèle

    Parfois, il faut faire un long chemin pour réaliser un projet. C'est également le cas pour #SwissLeaks. Voilà les étapes déjà accomplies:

    Installation d'un serveur dans un pays sécurisé

    Mise en service d'un logiciel libre fiable et testé (GlobaLeaks)

    Descriptions des procès: définir qui traitera les informations reçues ✔

    Créer une équipe de 32 bénévoles avec des compétences très différentes pour étudier les alertes

    Je suis fier de dire maintenant: Nous sommes prêts. 

    Grâce à un reportage sur le lancement de #SwissLeaks dans l'émission de télévision 10vor10 le 5 juillet et grâce à une large couverture sur toutes les chaînes le lendemain, les réactions au lancement ont largement dépassé nos attentes. 

    Divers renseignements ont été reçus sur le serveur #SwissLeaks au cours des dernières semaines et maintenant le vrai travail commence pour l'équipe de #SwissLeaks : les plus sérieuses parmi les informations reçues doivent être vérifiées en détail avant toute publication ou toute autre mesure à envisager. Une tâche passionnante et stimulante !

    POURQUOI TOUT ÇA ?

    Deux choses nous ont motivé à faire fonctionner #SwissLeaks : l'absence de protection des lanceurs d'alerte en Suisse actuellement et l'affirmation selon laquelle Campax doit être ouverte aux préoccupations des gens.

    Nous avons lancé l'année dernière la plateforme de pétitions ACT. Un nouveau chapitre a commencé avec #SwissLeaks. Avec #SwissLeaks, nous sommes également ouverts à l'information sur les alertes qui, autrement, ne trouveraient pas leur chemin vers Campax.

    "Ma propre vie montre à quel point la protection des lanceurs d'alerte est nécessaire en Suisse", déclare Rudolf Elmer, dénonciateur de Julius Baer, au sujet de son engagement volontaire en faveur de #SwissLeaks. "En tant que comptable avec une vaste expérience dans le domaine de la banque offshore internationale et de l'audit de sociétés multinationales, je soutiendrai #SwissLeaks dans l'étude de cas. Je ne veux pas que d'autres lanceurs d'alerte  suisses souffrent autant que moi et ma famille lorsque j'ai fait connaître au public la vérité sur les activités offshore de la Banque Julius Baer".

    Grâce aux milliers de personnes qui ont soutenu Campax jusqu'à présent, nous sommes maintenant en mesure d'exercer une pression sur la politique et l'économie pour faire une différence. Cette combinaison est unique et peut déplacer des montagnes ! Concrètement, cela signifie que, contrairement aux médias, nous pouvons faire plus que simplement publier des informations. Nous pouvons lancer des campagnes, des protestations, des pétitions et donc des démarches si visibles qu'elles ne pourront être ignorées ou étouffées par qui que ce soit. 

     .... 

    Meilleures salutations

    Andreas Freimüller

    Campax

     

    Je comprends qu'il existe un site www.campax.org et un site dédié aux lanceurs d'alerte, dont voilà le lien https://swiss-leaks.net

    Le site campax existe déjà en allemand, en français et en anglais. Je vous conseille de visiter ces 2 sites ces prochains temps pour mieux savoir ce qui va être entrepris.

    En Suisse la censure n'existe pas, mais elle fonctionne très bien (ce n'est pas de moi). J'ai constaté que Swisscom a censuré l'envoi de ma réponse à M. Andreas Freimüller ! Je voulais lui envoyer une réponse par email et j'avais mis certaines personnes en copie. Eh bien aucun des messages n'a été envoyé par Swisscom ! J'ai reçu un message d'erreur m'indiquant que mon message n'a pas pu être envoyé ! Alors que la majorité des adresses sont des adresses email que j'emploie très souvent !

    Ce soir je comprends que si ce lien https://swiss-leaks.net est placé dans un message email, eh bien Swisscom censure le message email et ne l'envoie pas en prétendant qu'il s'agit d'un spam ! Faites l'expérience si vous employez l'Internet de Swisscom pour expédier vos messages email.

    Sachez que cette nouvelle organisation d'aide aux lanceurs d'alerte recherche des bénévoles. Si vous voulez prendre contact avec M. Andreas Freimüller, voilà son adresse email: andreas.freimueller@campax.org

    Merci de diffuser ce message à vos amis.

    Merci d'avance pour vos commentaires. Meilleures salutations.